Review

Dragonlord - Rapture
 
Symphonic Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Spitfire
Connected
35:12 min
8


 

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Keine Angst! Dragonlord ist nicht, wie der Name vermuten läßt, ein Power Metal Aufguß von Helloween und Konsorten, der einen schon nach wenigen Minuten gähnen läßt, vielmehr handelt es sich bei Dragonlord um die langgehegte Idee des Testament-Gründungsmitgliedes Eric Peterson. Die Musik auf „Rapture“ hat aber mit der amerikanischen Thrash-Legende genausowenig zu tun, wie mit der Power Metal Hysterie. Vielmehr treten bei Dragonlord sehr stark dunkle Keyboardmelodien in den Vordergrund, die dem ganzen einen stark symphonischen Charakter geben. Das die Sache aber nicht schwammig klingt, hat man den Keyboard heftige Riffs, schnelle Drumattacken und variablen Gesang (von Peterson selbst gesungen!!) entgegengesetz, so daß man das Material grob in die Death oder Black Ecke schieben kann. Doch sollte man sich dadurch nicht irritieren lassen, da man vor allem durch die Keyboards eine sehr spezielle Atmosphäre entwickelt, die weit von irgendwelchen dünnen Black Metal Keyboards liegt. Ansatzweise, erinnert mich die Sache hin und wieder an Hollenthon, wobei man aber bei weitem nicht so bombastisch zu Werke geht, wie die Österreicher. Bleibt festzuhalten, daß „Rapture“ ein Album geworden ist, welches sehr gut harten Riffs mit dunklen Melodien verbindet und es wirklich wert ist, mal angecheckt zu werden. Gute Scheibe. (hoschi)
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also ich finde, man hört testamentliches, zumindest was die gitarren betrifft, deutlich heraus. und die keyboards? naja. düster? ich finds ein bisschen aufgesetzt und hammond-mäßig. das gute ergebnis trübt das aber tatsächlich nur geringfügig. find ich. schönen gruß aus hh, memme
- memme <memme@metal-inside.de> (26.07.2001)
 
Hmm...Testament? Frau Hollenthon? Ich muß ja mal dem ehrenwerten Memme beipflichten und die düsteren Keys ein wenig undüster finden. Mich erinnert die ganze Sache tierisch an Dimmu Borgir, wenn man es nicht besser wüßte, könnte man geradewegs glauben, Onkel Shagrath stehe selbst am Mikro... Grüße aus HH nach HH und auch nach Bayern und an unsere Zuschauer in Österreich und der Schweiz...
- christoph <christoph@metal-inside.de> (27.07.2001)
 
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