Review

Degradead - Til Death Do Us Apart
 
Melodic Death Metal
 
Label
Vertrieb
Zeit
Tracks
Dockyard1
Soulfood
41:12 min
11


 

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Es gibt für eine schwedische Melodic Death Metal-Band wohl keinen besseren Start, als von den IN FLAMES-Jungs gemocht und produziert zu werden. Angeblich von Herrn Strömblad als Zukunft des Metals bezeichnet worden, werden diese Worte den Absatz des DEGRADEAD-Debüts „Til Death Do Us Apart“ ankurbeln. Dabei haben die Jungspunde derlei gar nicht nötig, kann doch das Album selbst überzeugen und bietet melodischen Death Metal vom Feinsten. Weltbewegend Neues gibt es zwar nicht zu hören, aber gut umgesetzte Songs sind auch nicht zu verachten, oder? Die Band versteht es, eingängige und gleichzeitig heftige Songs zu schreiben, wie sie bei „Genetic Waste“ oder „Passed Away“ beweisen. Dazu gesellen sich Riffmonster („Relations To The Humanity“) und ein abschließender Akustiksong, der gleichzeitig der Titelsong ist. Besonders die Gitarrenarbeit ist erstklassig, was sich besonders in den vielen Soli zeigt, die aber nie in den Vordergrund gedrückt werden. Beim Gesang gibt es ebenfalls nichts zu meckern und die Genre-übliche Bandbreite an Gekeife, leichten Growls und klarem Gesang zu hören. Das alles verpackt in eine sehr gute Produktion und mit Schmackes gespielt ergibt ein Melodic Death Metal-Album, das Fans von IN FLAMES, AS I LAY DYING, SOILWORK und Konsorten lieben werden. Selten hat eine Band ein so vielversprechendes Debüt vorgelegt wie die jungen Schweden – bleibt zu hoffen, dass sie den gleichen erfolgreichen Weg wie die Göteborger Kollegen gehen werden. (lh)
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