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Gut, dass uns MAFUBA mit ihrem gleichnamigen Debütalbum bereits eine Hörrichtung vorgegeben hatten. Denn mal ehrlich, was soll man nur von einer CD halten, auf dessen Trackliste einem Titel wie “Beyoncé“ oder “Girls Club“ ins Auge springen!? Immerhin werden verwirrte Gedanken gleich mit dem ersten Song wieder geordnet, denn “4/18“ geht schon mal ordentlich nach vorne! Und auch der nächste Track verankert sich mit einer balladigen Nummer rockradiokompatibel im Gehörgang, nach mehrmaligem Hören ein echtes Schmuckstück in Sachen Ohrwurm. Aber war da nicht noch was? Ach ja, der bereits aus der Ferne angezweifelte Track „Girls Club“! Textlich bietet dieser zwar nur leichte Kost (hier würde sicher auch Alice Schwarzer gerne wissen, ob der Song autobiographisch ist!), macht dafür aber musikalisch wieder einiges an Boden gut: rockige Gitarren, progressiver Gesang und tempotechnisch schon fast ein wenig punkig! Ein wirklicher Minuspunkt dafür sind Balladen, wie unsere bereits erwähnte „Freundin“ „Beyoncé“, die leider nicht wirklich zu Potte kommt und dadurch recht einschläfernd wirkt! Auch in der Gesamtbetrachtung macht „Nothing Comes To The End“ nicht gerade musikalisch-innovative Sprünge. Umso überraschender ist dafür ein Song wie „Last Named Fool“ der richtig rockabillymäßig daher kommt und damit Anspieltipp des Tages wird! Schade nur, dass gleich danach bei der Ballade „Down“ der Name Programm ist und wieder einen ähnlichen Effekt hat, wie unser B-Girl! Unterm Strich hat das neue Album „Nothing Comes To The End“ durchaus kleinere Schwächen und muss sich wohl teilweise auch mit bereits Bekanntem vergleichen lassen. Ein großer Gewinn ist auf jeden Fall Sänger Rene, der mit seiner facettenreichen Stimme die Palette von klarem Balladen- bis hin zum Whiskykellergesang absteckt. Insgesamt aber liefern MAFUBA wirklich guten und soliden Rock ab, bei dem sicherlich nicht nur eingefleischte Fans auf Ihre Kosten kommen! (dan)
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