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Taste Of Tears - Architects Of Downfall
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Aus der Schweiz kommt bislang eher wenig hartmetallisches Liedgut auf den Markt. Liegt vielleicht daran, dass zwischen dem nächsten fähigen Schlagzeuger ein mächtiges Bergmassiv liegt. Oder es liegt daran, dass in der Band vier verschiedene Sprachen gesprochen werden und im Übersetzungswirrwarr die musikalischen Feinheiten versinken. Oder daran, dass Alphörner nicht in den Tourbus passen. „Taste of Tears“ verzichten jedenfalls auf selbiges Instrument und sprachlich hat man sich offenbar auf englisch geeinigt und agiert seit 1998 im Underground. Immerhin war man schon als Support Act für Größen wie Entombed oder Legion of the Damned tätig. Dementsprechend fühlt man sich auch vornehmlich im Death und Thrash Metal heimisch. Dabei geht es technisch durchaus anspruchsvoll zu aber manchmal darf es auch klassisch primitiv sein. Der Mix ist auf jeden Fall gelungen. Gesanglich gibt es eine Zweiteilung in Gegrunze und cleanen Vocals. Normalerweise finde ich so etwas immer klasse, da es den Songs meistens mehr Farbe gibt. Bei „Taste Of Tears“ bewegt sich die Gesangsmelodien aber oft in einem tonlich und dynamisch eng begrenztem Gebiet. Das ist im besten Fall langweilig, im schlimmsten Fall nervt es, was schade ist, denn sie können es eigentlich besser. Davon abgesehen ist die gute produzierte CD ein gelungenes Lebenszeichen. (goofy)
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