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Listening Session Crystal Ball

Der Bekanntheitsgrad dieser aus der Schweiz stammenden Melodic Metal / Rock Band namens Crystal Ball dürfte leider noch etwas klein sein. Bis dato sind die Jungs um Sänger Mark Sweeney und Gitarrist Scott Leach mit zwei genialen Alben am Start, die über Point Music vertrieben wurden. Nun haben die Jungs aber einen Deal mit Nuclear Blast abgeschlossen und das nächste Album "Virtual Empire" steht in den Startlöschern. Veröffentlicht wird das Teil am 21.05.02 und wir hatten schon mal die Möglichkeit bei der Listening Session in den Nuclear Blast Büros in die Platte rein zu hören. Auch vetreten war die gesamte Band die auch noch einiges zu den einzelnen Songs zu erzählen hatte.

Los ging es aber erst einmal mit dem elekronischem und futuristischem Intro 3rd Dimension und dem folgte der Opener Hands Of God, eine Double Bass lastige schnelle Nummer bei der sich sofort Crystal Ball typische Trademarks wieder spiegeln: eingängiger Refrainpart mit rauhem rockigem Gesang von Mark. Dazu genauso eingängig auch die Soloarbeit von Scott. Sehr guter Einstieg Der nächste Song Savage Mind beginnt mit groovigen Gitarren und dann einsetzender Lead Gitarre. In den Strophen stehen die Vocals deutlich im Vordergrund während im knackigem Refrain alle Instrumente zum Einsatz kommen. Der Bridgepart läutet dann zum Ende hin nochmals den Refrain ein.

Mit Am I Free folgte dann der Song, der nach einmaligem Anhören aller Songs mein persönlicher Fave ist: nach Bass Drum legt dann auch gleich die Rhythmus und Lead Gitarre los. Der Song ist wieder ne Spur schneller auch wenn die Strophen hauptsächlich vom Keyboard, den Drums und Marks Gesang bestimmt wird. Der Refrain ist wiederum sehr bombastisch und merhstimmig untermalt. Sehr eingängig die Nummer und der Bridgepart am Ende zeichnet sich durch ein verspieltes Gitarrensolo aus.

Der Titelsong Virtual Empire erinnerte mich an manchen stellen an alte Helloween Zeiten. Eben schnell, bombastisch und dazu noch ne Portion Keyboardsound. Durch Tempiwechsel eine sehr abwechslungsreiche Nummer und am Ende wird sogar noch diese "Gepiepe" von diesem Star Wars Roboter ( R2D2 oder wie der heisst) eingebaut.

Die Midtemponummer Night And Day fand ich dann eher etwas eintönig auch wenn sie Crystal Ball typisch sehr melodisch und groovig ist.

Dance With The Devil hingegen ist dann wieder so ein richtig geiler Rock Song der deutlich an die guten alten 80er mit ihrem Poser Rock Sound erinnert. Der Refrain ist wieder mehrstimmig und es rockt und groovt an allen Enden...

Sehr modern wird der Sound dann bei When The Night Is Over. Schwere Gitarrenriffs und verspielte Gitarrensolo stehen im Vordergrund. Sehr Hard rockig...

Bombastisch beginnt nun Song Nummer 9, Blind Side und schnell kommen dann Keyboard und krachende Double Bass Drums zum Einsatz. Der fröhlich gesungene Refrain erinnert dann stilmässig an "Passion". Keys stehen deutlich im Vordergrund.

Bei Talk In Circles wird in den Lyrics das Thema 11. September und das ganze politische Drumherum aufgegriffen. Musikalisch beginnt die Nummer mit dröhnendem Bass, futuritischen Synthi Klängen und dann ensetzenden atmosphärischen Keyboard. Der hymnenhafte Midtempo Pefrain unterstützt das atmosphärische Gesamtbild des Songs.

Als obligatorische Ballade gibt es dann die Klavier Nummer Look In My Eyes zu hören. Die Strophen sind soft gesungen und werden eigentlich nur durch leichte Keys und Lead Gitarre (ab Strophe 2) unterstützt. Der Refrain ist dann sehr bobastisch und im Bridgepart sorgt ein harmonievolles Gitarrensolo für Gänsehaut.

Zum Abschluss stehen dann noch die beiden Songs Private Visitor und Find Your Ground die sich dem Gesamtbild der Platte anpassen und eben 100 % ig nach Crystal Ball klingen.

Fazit: Nach einmaligem Durchlauf kann man sich meistens nur ein grobes Bild machen aber genau dieses Bild sieht sehr positiv aus. Crystal Ball haben sich musikalisch weiter entwickelt ohne dabei auf ihre tyischen Elemente zu verzichten. (xhb)

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